Telegraphenstation 18 in Neuwegersleben
Urheber: Torsten Wambach
Sonnenuntergang im Fiener
Beschilderung des Telegraphenradweges bei Rietzel
Sommerblüte am Telegraphenradweg (hier auf der ehemals Preußische Heeresstraße) zwischen Pietzpuhl und Möser
Herrenkrugbrücke in Magdeburg
Jahrtausendturm im Elbauenpark Magdeburg
Blick von der Johanniskirche (Station 14) in Richtung Süden mit Elbe und Dom
Blick von der Johanniskirche (Station 14) in Richtung Norden mit Elbe und Jahrtausendturm
Urheber: Torsten Wambach
Blick auf Magdeburger Domplatz mit Hundertwasserhaus und Landtag, Kloster unserer lieben Frauen und Johanniskirche (Station Nr. 14 - hinten rechts)
Elbuferpromenade in Magdeburg mit Blick auf den Dom
Schloss- und Telegraphenturm in Ampfurth (Station Nr. 16)
Blick auf Neuwegersleben mit Telegraphenstation Nr. 18
Urheber: Torsten Wambach
Telegraphenstube der Station 18 in Neuwegersleben
Urheber: Torsten Wambach
Hinweisschild in Neuwegersleben
Wasserschloss Westerburg zwischen Dedeleben und Rohrsheim
Blick auf den ehemaligen Standort der Station 20 (im Vordergrund) bei Veltheim und am Horizont die Höhenzüge Asse (links) und Elm (rechts)

Der Telegraphenradweg

Eine Zeitreise die sich lohnt

Stationen in Sachsen-Anhalt

  • 10 Dretzel Weinberg
  • 11 Ziegelsdorf Telegraphenberg
  • 12 Schermen Kapaunenberg
  • 13 Biederitz Telegraphenberg
  • 14 Johanniskirche Magdeburg
  • 15 Hohendodeleben Fuchsberg
  • 16 Ampfurth Schlossturm
  • 17 Oschersleben Spitze Berge
  • 18 Neuwegersleben Telegraphenberg
  • 19 Pabstorf Sommeringberg
  • 20 Veltheim Telegraphenbreite
 

Station Nr. 10
Dretzel Weinberg

Die Station 10, die erste Station im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt, befand sich auf dem Weinberg bei Dretzel, am Feldweg Tuchheim - Gladau. Sie war von 1832 bis 1849 in Betrieb. Direkt am Radweg lädt ein Rastplatz mit Stations- und Schautafel sowie einer überdachten Sitzgelegenheit zum Verweilen ein. Der Rastplatz stellt eine Fundamentnachbildung des Stationsgebäudes dar und besteht aus Ziegelmauerwerk im preußischen Normalformat. In der Mitte ist als kleiner Pfeiler der Signalmast angedeutet.
Der originale Standort der Station 10 befand sich von hier aus in nordwestlicher Richtung etwa...

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Station Nr. 11
Ziegelsdorf Telegraphenberg

Am Ende der Telegraphenstraße in Ziegelsdorf steht seit 2011 die 10 m hohe, voll funktionsfähige Nachbildung der Signalanlage. Schautafeln und eine überdachte Sitzgelegenheit ergänzen das Angebot. Über das Jahr hinweg werden alle zwei Wochen die Zeichen gewechselt. Im benachbarten Schaukasten sind diese dann im "Klartext" wiedergegeben.
Die Station selbst, die von 1832 bis 1849 in Betrieb war, befand sich ca. 600 m nördlich von hier entfernt im Wald. Die Signalanlage ist frei zugänglich. Für Besucher ist die Station an diesen Terminen geöffnet. Es können dann Zeichen selbst eingestellt werden...

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Station Nr. 12
Schermen Kapaunenberg

Die Station befand sich auf dem 102 m hohen Kapaunenberg und war von 1832 bis 1849 in Betrieb. In unmittelbarer Nähe des historischen Standortes, dem dortigen geodätischen Punkt, wurde 2014 ein netter Aussichtspavillon errichtet. Zwei Schautafeln im Pavillon und eine Stationstafel davor informieren zur Geschichte der Optischen Telegraphie.
An der südlichen Waldkante, etwa 30 m vom Pavillon entfernt, lädt ein Aussichtspunkt mit einer Bank zum Verweilen ein. Man kann eine herrliche Fernsicht auf Magdeburg und Umgebung, sowie bei guter Sicht auch auf den ca. 90 km entfernten Brocken genießen. Von...

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Station Nr. 13
Biederitz Telegraphenberg

Der Standort der Station 13 war die heutige Willi-Obermüller-Str. 9 in Biederitz, damals außerhalb des Ortes gelegen. Sie war von 1832 bis 1849 in Betrieb. Nach Außerbetriebnahme wurde sie als Poststation genutzt. Das Obergeschoss der Station wurde teilweise zurückgebaut und mit einem Pultdach versehen. Das Grundstück wird privat genutzt. Eine Stationstafel gibt weitere Auskünfte.
Ursprünglich nicht vorgesehen, wurde die Station 13 vorausschauend dennoch angelegt. Man wollte damit die teilweise witterungsbedingt problematischen Sichtverhältnisse im Elbtal überbrücken. Zu den Nachbarstationen...

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Station Nr. 14
Johanniskirche Magdeburg

Die Station 14 war die letzte Station des 1832 fertiggestellten 1. Bauabschnittes der Telegraphenlinie und bis 1849 in Betrieb. Vor Aufnahme des regulären Betriebes der gesamten Linie Ende 1833 wurde dieser Abschnitt von der Station 1 beginnend bis hierher zur Ausbildung des Personals genutzt. Die über 1.000-jährige Johanniskirche war eine von drei Kirchen, die auch für die optische Telegraphenlinie genutzt wurden. Die Telegrapheneinrichtung befand sich auf dem Dachboden über dem Kirchenschiff und war vom Kirchhof aus über eine separate Treppe zu erreichen.
Ein Aufstieg auf den Südturm...

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Station Nr. 15
Hohendodeleben Fuchsberg

Die Telegraphenlinie, deren zweiter Bauabschnitt 1833 hier begann, hat die hügelige Magdeburger Börde erreicht. Die Station 15 befand sich auf dem Fuchsberg bei Hohendodeleben, ca. 1,5 km südwestlich vom Ort entfernt. Die Station war von 1833 bis 1849 in Betrieb. Genau an ihrer Stelle befindet sich heute ein kleiner Hügel mit dem Aushub einer Kiesgrube. Daneben steht eine Windkraftanlage, die von der Nachbarstation 14, der Magdeburger Johanniskirche, gut zu lokalisieren ist. Da der Hügel nicht betreten werden kann, ist die Johanniskirche von hier allerdings nicht sichtbar. Auch die...

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Station Nr. 16
Ampfurth Schlossturm

In Ampfurth wurde mit dem Schlossturm für die Station 16 ein vorhandenes Gebäude genutzt. Die Station war von 1833 bis 1849 in Betrieb. Ein noch original erhaltener Telegraphenflügel (Indikator) wurde hier in den 1960er-Jahren in einem Wirtschaftsgebäude gefunden und wird seitdem im Börde-Museum Burg Ummendorf aufbewahrt. Eine originalgetreue Kopie dieses Flügels ist im Schlossturm zu sehen.
Der das Ortsbild weithin überragende Schlossturm war viele Jahre baupolizeilich gesperrt und konnte 2013 nach aufwändiger Sanierung feierlich wiedereröffnet werden. Das Stationszimmer im 6. Stock ist über...

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Station Nr. 17
Oschersleben Spitze Berge

Die Station 17 befand sich ca. 1,3 km vom Ortsausgang Oschersleben in Richtung Neindorf entfernt auf den Spitzen Bergen in der Nähe des Ortsteiles Jakobsberg Zwölf Apostel. Sie war von 1833 bis 1849 in Betrieb. Ungefähr 500 m nördlich vom einstigen Standort wurde eine feste Attrappe der Signalanlage errichtet. Beide Stellen liegen östlich eines etwas unwegsamen Weges und sind deshalb nicht leicht zu erreichen.
Eine Stationstafel fasst vor Ort alles Wissenswerte zu dieser Station zusammen.

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Station Nr. 18
Neuwegersleben Telegraphenberg

Die Station 18 ist baulich in ihrer Originalform erhalten. Sie war von 1833 bis 1849 in Betrieb. Das Gebäude wurde bis 1955 nachweislich als Wohnraum genutzt, danach verfiel es zusehends. Lediglich die Außenmauern standen noch. Im Auftrag des Landkreises Bördekreis wurde 1995 damit begonnen, das Telegrafengebäude unter Beachtung denkmalpflegerischer Grundsätze zu restaurieren. Das Richtfest war dann 1997, 1999 wurde die Telegraphenanlage eingebaut und seit 2001 ist das Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Station ist nunmehr originalgetreu restauriert und lässt in Verbindung mit der...

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Station Nr. 19
Pabstorf Sommeringberg

Die Station 19 befand sich im nördlichen Harzvorland, unweit des Großen Bruch auf dem Sommeringberg in der Feldmark zwischen Pabstorf und Dedeleben. Sie war von 1833 bis 1849 in Betrieb. Von ihr gibt es vor Ort keine Relikte mehr zu sehen. Im Zuge eines geplanten Wegebaus soll eine Stationstafel auf die einstige Station hinweisen.
Im Heimatmuseum Dedeleben informiert eine Dauerausstellung über die Optische Telegraphie und die Station 19 in Pabstorf.
Das Museum ist zu diesen Terminen für Besucher geöffnet....

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Station Nr. 20
Veltheim Telegraphenbreite

Die Station 20 befand sich am Nordhang des Großen Fallstein und war von 1833 bis 1849 in Betrieb. Sie ist die letzte der im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt gelegenen Stationen. Der einstige Standort befindet sich heutzutage mitten auf einem bewirtschafteten Feld. Von einem etwas südlich davon, ca. 170 m entfernt verlaufenden Weg, bietet sich eine sehr schöne Aussicht in das gesamte Umland. Die benachbarten Stationen 19 und 21 sind wegen Bewuchs von hier allerdings nur andeutungsweise erkennbar.
Eine Stationstafel an der Veltheimer St. Johanniskirche informiert über die Telegraphenstation....

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